Moskau. (dpa) - Ein russisches Sicherheitsunternehmen hat der Moskauer Polizei monatelang falsche Überwachungsfilme vorgespielt. Statt Live-Aufnahmen von öffentlichen Plätzen zeigte die Firma, die in der russischen Hauptstadt lediglich Kamera-Attrappen installiert hatte, den Polizisten nur Aufzeichnungen.

Das berichtete die Zeitung "Wremja Nowostej" am Mittwoch. Der Schwindel flog auf, als die Polizei eigene Aufnahmen mit denen der Sicherheitsfirma verglich.

Der Firmenchef wurde festgenommen. Das Geschäft mit der Videoüberwachung ist in Moskau äußerst lukrativ. Dort beobachten rund um die Uhr etwa 80 000 Kameras das Geschehen.

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