Bei Minus 10 Grad bahnt sich ein Schiff den Weg durch das Treibeis auf der Oder. Foto: Bernd Settnik
Bei Minus 10 Grad bahnt sich ein Schiff den Weg durch das Treibeis auf der Oder. Foto: Bernd Settnik

Bei Minus 10 Grad bahnt sich ein Schiff den Weg durch das Treibeis auf der Oder. Foto: Bernd Settnik

Mitarbeiter der DRK-Kältehilfe kümmern sich in Berlin um einen Obdachlosen, der auf der Straße schlafen will. Foto: Maurizio Gambarini

In Bukarest wärmen sich Männer an einem offenen Feuer. Foto: Robert Ghement

Mit Schneehauben bedeckt: Schachfiguren im Schlosspark in Stuttgart. Foto: Anna Schürmann

Ein Mitarbeiter der DRK-Kältehilfe kümmert sich in Berlin um einen Obdachlosen, der auf der Straße schlafen will. Foto: Maurizio Gambarini

Wärmeasyl in Athen. Mitten in der Wirtschaftskrise wird Griechenland von klirrender Kälte heimgesucht Foto: Alkis Konstantinidis

Ein Obdachloser schläft in Berlin auf der Straße. Die Kälte sorgt in den Berliner Notunterkünften für eine Nachfrage, die das Angebot weit übersteigt. Foto: Maurizio Gambarini

Eiszapfen am Ufer der Spree in Berlin. Foto: Sebastian Kahnert

Ein Mitarbeiter der "Suppenengel" versorgt in der Innenstadt in Bremen ein obdachloses Paar. Foto: Carmen Jaspersen

Die ehemalige Start- und Landebahn des Flughafens Berlin Tempelhof: Trotz Sonne klettert das Thermometer in den kommenden Tagen nicht über null Grad Celsius. Foto: Marc Tirl

Einige hatten den Winter schon abgeschrieben, doch nun kommt er mit geballter Macht und Dauerfrost. Foto: Julian Stratenschulte

Schneekirche in Mitterfirmiansreut (Niederbayern): Bei den frostigen Temperaturen herrschen derzeit beste Bedingungen für die Kirche aus Schnee. Foto: Armin Weigel

Ein Mitarbeiter der "Suppenengel" versorgt in der Innenstadt in Bremen ein obdachloses Paar. Foto: Carmen Jaspersen

Eisblumen an einem Fenster in Berlin. Foto: Sebastian Kahnert

Zugefrorenen Boddenhafen des Ostseebades Wustrow. Die Boddengewässer an der Ostseehalbinsel Fischland-Darß sind fast komplett gefroren. Foto: Bernd Wüstneck

Eisiges Vergnügen: Spaziergang am Strand von Laboe an der Ostsee. Foto: Angelika Warmuth

Frost-Pferde: Verschneiten Pferdefiguren in Aachen. Die Meteorologen sagen auch für die kommenden Tage eisige Temperaturen voraus. Foto: Oliver Berg

Möwen auf der Eisfläche vom gefrorenen Maschsee in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte

Ein totes Blesshuhn liegt in der Eisfläche vom gefrorenen Maschsee in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte

dpa, Bild 1 von 19

Bei Minus 10 Grad bahnt sich ein Schiff den Weg durch das Treibeis auf der Oder. Foto: Bernd Settnik

Offenbach/Frankfurt (dpa) - Jetzt haben der Frost und der scharfe Wind ganz Deutschland erfasst. Im Osten war die Nacht bitterkalt bei zweistelligen Minusgraden, und die Kälte dringt immer weiter nach Westen vor. Mediziner warnen Empfindliche vor Überanstrengung.

Die Kälte aus Russland habe die Temperaturen überall unter den Gefrierpunkt sinken lassen, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag. Vergleichsweise mild sei es in der Nacht bei minus fünf Grad im äußersten Westen gewesen, sonst habe es vielerorts zweistellige Minuswerte gegeben.

Im äußersten Osten, in Görlitz, wurden um 06.00 Uhr Dienstagfrüh minus 11,7 Grad gemessen, in Erfurt minus 11,5 Grad und im bayerischen Straubing minus 13,4 Grad. Noch um 10.00 Uhr meldete der DWD aus Berlin und Leipzig minus zehn Grad.

Und es wird auch im Westen immer kälter. Spätestens am Freitag früh werde das Thermometer im ganzen Land zweistellige Minusgrade anzeigen, sagte Paetzold voraus. In den Nächten seien Werte um minus 20 Grad möglich - vor allem über Schneeflächen und bei klarem Himmel. Die eisige, trockene Luft fühlt sich wegen des scharfen Ostwindes noch kälter an als das Thermometer anzeigt. Minus fünf Grad würden dann empfunden wie minus zehn, sagte Paetzold.

Die kalte Luft aus Russland schickt nun ein neues Hoch. «Dieter» löste «Cooper» ab, an den Wetteraussichten ändert das aber nichts. «Dieter» werde bis in die nächste Woche das Wetter in Deutschland beeinflussen, auch wenn es Anzeichen dafür gebe, dass sich der Frost dann ein wenig abschwächt. Neuen Schnee gibt es kaum, am Dienstag zogen Wolken von Tief «Julia» im Südwesten auf und ließen es ein wenig schneien. Sonst fallen höchstens an den Küsten ein paar Flocken. Meist scheint aber die Sonne.

Mediziner raten, sich zwar auch in der Kälte zu bewegen - etwa mit Spazierengehen. Große Anstrengungen sollten aber vermieden werden, denn starke Kälte belaste die Herzkranzgefäße, warnte die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt. Vor allem für Herzkranke könne starker Frost eine gefährliche Zusatzbelastung sein. Solche Menschen sollten bei Minusgraden im Freien einen Schal leicht über Nase und Mund legen und die Atemluft erwärmen.

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