Sydney. Es war der fürchterliche Gestank, der einen Bauern in Australien Schlimmes ahnen ließ: Weil er eine undichte Gasleitung auf seinem Bauernhof befürchtete, alarmierte der Mann die Feuerwehr. Die Retter rückten mit zwei Löschfahrzeugen und 15 Mann an - und fanden vor dem Haus nur ein furzendes Schwein.

Es litt schwer an Blähungen und setzte deshalb seine Duftmarken. "Ich habe keine Ahnung, was sie der Sau zum Fressen gegeben hatten, aber wir haben sie deutlich gehört", sagte Feuerwehrmann Peter Harkins am Donnerstag im australischen Rundfunk.

Ein Schnüffeltest brachte den Feuerwehrleuten dann Gewissheit: "Es war ziemlich eindeutig, was los war", sagte Harkins, ohne in weitere Details zu gehen.

Die 120 Kilogramm schwere Sau war keine 20 Meter vor der Wohnstube des Bauern in Axedale im Bundesstaat Victoria angebunden und litt offensichtlich Qualen. "Wir haben ihr mit dem Schlauch ein bisschen Kühlung verschafft", sagte Harkins.

Dem Bauer sei die Angelegenheit höchst peinlich gewesen. Er habe sich mehrfach entschuldigt. "Wir brauchten eine Weile, bis wir uns wieder eingekriegt haben, ehe wir mit ihm reden konnten", sagte Harkins.

"Aber wir haben das sehr professionell gemacht. Wir haben ziemlich gekichert, als wir wieder in der Feuerwehrwache waren."

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