Wien. Die Geschichte um den toten Deutschen, dessen Leiche seit Wochen unbestattet in Österreich liegt, findet doch noch ein glückliches Ende: Am Mittwoch meldeten sich gleich mehrere Menschen bei der Bestattung Kärnten, die sich um eine Beisetzung kümmern wollten.

Sie hatten in den Medien von dem Fall erfahren. Der Ende November in Kärnten gestorbene Norddeutsche liegt in der Pathologie in Klagenfurt, weil seinen Angehörigen Heimtransport und Bestattung zu teuer waren.

Anders als zunächst angenommen, kommt der Mann aber nicht aus Gülzow in Schleswig-Holstein, sondern aus Gülzow in Mecklenburg- Vorpommern.

Die österreichischen Behörden hatten am Mittwoch ihre Angaben korrigiert, nachdem sich Freunde aus seinem Heimatort gemeldet hatten. Sie wollen sich nun nach der Einäscherung der Leiche um die Bestattung der Urne kümmern, sagte Helmut Pirolt von der Bestattung Kärnten am Mittwoch.

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