Nur jeder zehnte Bürger surft bisher in Gigabit-Tempo.

Schnelles Internet
Experten fordern eine bessere Versorgung des ländlichen Raums mit schnellen Glasfaserkabeln. Foto: Patrick Pleul

Experten fordern eine bessere Versorgung des ländlichen Raums mit schnellen Glasfaserkabeln. Foto: Patrick Pleul

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Experten fordern eine bessere Versorgung des ländlichen Raums mit schnellen Glasfaserkabeln. Foto: Patrick Pleul

Düsseldorf. Nur jeder zehnte Bürger in NRW hat superschnelles Internet in Gigabitgeschwindigkeit. Jetzt sollen 35 neue Fördermanager dafür sorgen, dass der Ausbau in allen Regierungsbezirken beschleunigt wird und das Geld zügig in die Kommunen gelangt. NRW-Digitalisierungsminister Andreas Pinkwart (FDP) gab gestern den Startschuss für fünf Geschäftsstellen „Gigabit.NRW“.

Sie sollen die Arbeit der bisherigen 52 Breitband-Koordinatoren in den Kommunen professionalisieren. Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP verspricht bis 2025 flächendeckende Gigabitnetze. Bei Schulen und Gewerbegebieten müsse das Ziel aber noch innerhalb der 2022 endenden Legislaturperiode erreicht werden. Bislang sei erst jede achte der 5400 öffentlichen Schulen in NRW an schnelle Glasfasernetze angeschlossen, bei den Gewerbegebieten seien es nur acht Prozent.

Das Ziel der rot-grünen Vorgängerregierung, NRW schon 2018 flächendeckend mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen, sei nicht erreichbar, so Pinkwart. Bislang liege die Abdeckung hier bei 83, bundesweit nur bei 77 Prozent. Noch schlechter sehe es im ländlichen Raum aus: Hier profitierten nur 47 Prozent von 50 Megabit, bundesweit rund 36 Prozent. dpa

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