Die Maschine wurde geräumt. 167 Passagiere sitzen stundenlang in der Wartehalle des Flughafens.

Flugzeug
Symbolbild.

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Köln. Eigentlich wollten 167 Passagiere am Freitagabend schön längst in Palma de Mallorca sein, doch statt auf der Sonneninsel, sitzen die Reisende stundenlang in der Wartehalle des Flughafens Köln-Bonn. Ihre Maschine durfte nicht losfliegen, sondern wurde auf Sprengstoff untersucht.

Das Flugzeug sollte gegen 19.00 Uhr starten. "Passagiere haben ein verdächtiges Gespräch mitgehört und sich an das Personal gewandt", sagte Polizeisprecher Rainer Kerstiens von der Bundespolizei. Aus Sicherheitsgründen wurde die Maschine dann geräumt und mit Suchhunden auf Sprengstoff untersucht. Etwas Verdächtiges wurde im Flugzeug nicht gefunden, teilte Kerstiens mit.

Anschließend wurden die Gepäckstücke ausgeladen und auf dem Rollfeld auf Sprengstoff- Spuren abgesucht. Dabei seien jedoch keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden. Die Beamten konnten nicht feststellen, wer das verdächtige Gespräch geführt haben soll, da sich die Passagiere nicht an die Gesichter der Personen erinnern konnten. 

Der Flug nach Palma de Mallorca wurde gestrichen. Die Passagiere wurden auf zwei andere Flugzeuge umgebucht und konnten ihre Reise in der Nacht antreten. dw/dpa

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