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dpa

Düsseldorf (dpa). Der Einsatz von Körperscannern auf Flughäfen ist nach Ansicht des Düsseldorfer Airport-Chefs nur eine Frage der Zeit. "Meine Einschätzung ist, dass die Technologie kommen wird", sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Christoph Blume, am Donnerstag in Düsseldorf. Unter Wahrung der Gesundheit und der Intimsphäre der Fluggäste werde es in absehbarer Zeit einsetzbare Geräte geben. Damit sollen neben Metall auch Kunststoff und Pulver am Körper bei den Kontrollen sichtbar gemacht werden. Die derzeitigen Tests unter anderem bei der Bundespolizei würden mit großem Interesse von den deutschen Flughäfen verfolgt.

Die Körperscanner verlängerten das Einchecken nicht, sondern könnten diesen Prozess sogar verkürzen, meinte Blume. Die Kontrolle von Schuhen und das Ablegen von Gürteln seien dann beispielsweise in der Regel nicht mehr erforderlich. "Viele haben gar keine Freude daran, abgetastet zu werden", sagte Blume. Der Flughafen-Chef geht davon aus, dass es zunächst auf europäischer Ebene eine Übereinkunft geben wird. Das Aufstellen von Körperscannern sei dann Sache der Bundespolizei, die Airports müssten nur Räume bereitstellen, die Geräte aber nicht kaufen.

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