Polizeifahrzeuge stehen vor dem Haus in Altena, auf das ein Brandanschlag verübt worden war (Archivbild). Foto: Polizei Hagen
Polizeifahrzeuge stehen vor dem Haus in Altena, auf das ein Brandanschlag verübt worden war (Archivbild). Foto: Polizei Hagen

Polizeifahrzeuge stehen vor dem Haus in Altena, auf das ein Brandanschlag verübt worden war (Archivbild). Foto: Polizei Hagen

dpa

Polizeifahrzeuge stehen vor dem Haus in Altena, auf das ein Brandanschlag verübt worden war (Archivbild). Foto: Polizei Hagen

Altena/Hagen.Vier Monate nach einem Brandanschlag auf ein von syrischen Flüchtlingen bewohntes Haus in Altena hat das Landgericht Hagen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Die beiden angeschuldigten Männer seien am Dienstag festgenommen worden und in Untersuchungshaft gekommen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Es bestehe Fluchtgefahr. Die Kammer hatte die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen gemeinschaftlicher schwerer Brandstiftung nicht für ausreichend gehalten.

Die 23 und 25 Jahre alten Männer aus Altena waren kurz nach dem Brand im Oktober ermittelt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte den 25-jährigen ehemaligen Feuerwehrmann und seinen Komplizen nicht als rechtsradikal eingestuft und sie als Brandstifter angeklagt. Die Kammer kam nach der Prüfung eines Gutachtens zu dem Schluss, dass die Männer den Tod der sieben Bewohner in Kauf genommen hätten. Verletzt wurde damals niemand. (dpa)

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