Beim Obst sollten Eltern darauf achten, welche Sorten ihr Nachwuchs gern mag. So gehen sie sicher, dass das gesunde Zeug auch gegessen wird. Foto: Silvia Marks
Beim Obst sollten Eltern darauf achten, welche Sorten ihr Nachwuchs gern mag. So gehen sie sicher, dass das gesunde Zeug auch gegessen wird. Foto: Silvia Marks

Beim Obst sollten Eltern darauf achten, welche Sorten ihr Nachwuchs gern mag. So gehen sie sicher, dass das gesunde Zeug auch gegessen wird. Foto: Silvia Marks

dpa

Beim Obst sollten Eltern darauf achten, welche Sorten ihr Nachwuchs gern mag. So gehen sie sicher, dass das gesunde Zeug auch gegessen wird. Foto: Silvia Marks

Dortmund (dpa/tmn) - Mehrere Stunden Unterricht können für Schulanfänger ganz schön anstrengend sein. Mit einem gut durchdachten Frühstück sorgen Eltern dafür, dass die Aufmerksamkeit der Kleinen nicht so schnell nachlässt. Schokolade ist dabei nicht völlig tabu.

Eine gesunde Ernährung im Schulalltag ist wichtig, damit Kinder konzentriert lernen können. Ein gutes Frühstück besteht aus Getreide, Obst oder Rohkost, einem kalorienfreien Getränk und bei Bedarf Milch. Darauf weist Prof. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung hin. Das Essen sollte reich an Ballaststoffen sein.

Als Pausenbrot ist eine Scheibe Vollkornbrot mit einem Belag aus Gurke, Tomate, einer dünnen Scheibe Käse oder Wurst gut geeignet. «Die Mengenempfehlungen richten sich grundsätzlich nach Alter und Aktivität des Kindes», sagte Kersting. «Aktive Kinder, die sich viel bewegen, haben natürlich einen deutlich erhöhten Kalorienbedarf.» Statt Brot können Schüler auch Müsli mit Joghurt essen. Wichtig ist, dass sie zusätzlich ein Stück Obst oder Gemüse verzehren. Ergänzend zu den Mahlzeiten trinken sie am besten 150 bis 200 Milliliter eines kalorienfreien Getränks, Wasser oder ungesüßten Tee zum Beispiel.

Bei Obst und Gemüse sollten Eltern darauf achten, welche Sorten ihr Nachwuchs gern mag und ihm nur diese einpacken. Auf den Speiseplan gehören in jedem Fall rotes Obst und Gemüse wie Kirschen, dunkle Trauben, Erdbeeren und Rote Bete, weil sie Anthocyane enthalten. Es gebe Hinweise darauf, dass diese Stoffe antientzündlich und antioxidativ wirken und somit Herz- und Kreislaufkrankheiten vorbeugen, erläuterte Kersting. Eine Alternative zur puren Rohkost sei ein Brei aus geraspeltem Kohlrabi, Radieschen, Apfel und Dickmilch.

Die Expertin empfiehlt, dass Kinder zweimal pro Tag frühstücken: einmal zu Hause vor der Schule und einmal in der großen Schulpause. Das sorge für einen kontinuierlichen Energienachschub und beuge so Heißhunger vor. Kinder können ebenfalls eine Zwischenmahlzeit in den Nachmittag integrieren. Bei dieser brauchen sie nicht völlig auf Süßigkeiten und salzige Snacks verzichten. Aber sie sollten davon nur kleine Portionen verzehren. Eine Handvoll Chips reicht laut Kersting aus. Beispiele für gute Zwischenmahlzeiten sind: ein Riegel Schokolade und ein Apfel, Apfelkuchen mit Früchtetee oder ein Eis und ein Getränk.

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