(Symbolbild)
(Symbolbild)

(Symbolbild)

dpa

(Symbolbild)

Warbug (dpa). Eine brennende Zigarette hat in einer Asyl- und Notunterkunft in Warburg (Kreis Höxter) einen Brand verursacht. Am frühen Donnerstagmorgen war das Feuer in einem Zimmer im Erdgeschoss des Heimes ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte.

Die 19 Bewohner konnten über Drehleitern aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Sie blieben unverletzt. Die Brandermittler gehen davon aus, dass das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen nicht vollständig gelöschten Schwelbrand in einer Matratze ausgelöst worden war.

Ein 47-Jähriger unter Alkohol stehender Bewohner soll bereits am Mittwoch durch unsachgemäßen Umgang mit einer Zigarette eine Matratze angezündet haben. Drei Bewohner versuchten das kleine Feuer zu löschen. Ein Mann zog sich dabei leichte Brandverletzungen zu. Es sei jedoch offenbar nicht gelungen, das Feuer vollständig zu ersticken, so dass die Flammen in der Nacht wieder aufflackerten und das Zimmer in Brand setzten.

Gegen den 47 Jahre alten Bewohner ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer