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Menschliche Überrreste, die die Ermittler fanden. Anscheinend wurde den Ermordeten das fett entnommen.

Menschliche Überrreste, die die Ermittler fanden. Anscheinend wurde den Ermordeten das fett entnommen.

dpa

Menschliche Überrreste, die die Ermittler fanden. Anscheinend wurde den Ermordeten das fett entnommen.

Lima. Perus Innenminister Octavio Salazar hat den Verdacht gegen eine Mörderbande, die ihren Opfern Fett entnommen haben soll, bekräftigt. "Ich respektiere gegenteilige Meinungen, aber die Ermittlungen sind seriös und dies ist eine Tatsache", sagte Salazar am Freitag (Ortszeit). "Es erscheint unglaublich, aber es ist wahr", fügte der Minister angesichts weit verbreiteter Zweifel an der Darstellung der Polizei hinzu.

Demnach soll die Bande über Jahre Opfer enthauptet und ihnen dann das Fett entzogen haben, um es für 15 000 Dollar (10 000 Euro) je Liter an Kosmetikfirmen zu verkaufen. Allerdings wird menschliches Fett - soweit bekannt - nicht in Kosmetikartikeln verwendet und stünde auch aus legalen Quellen wie Schönheitskliniken zur Verfügung.

Die Polizei hatte vier mutmaßliche Mitglieder der Bande festgenommen. Nach sieben weiteren werde noch gefahndet. Einer der Festgenommenen habe der Polizei geschildert, wie die Opfer hereingelegt und getötet worden seien. Außerdem sei menschliches Fett - insgesamt 17 Liter - bei der Bande sichergestellt worden.

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