Oldenburg. Nach der Amokfahrt eines betrunkenen Autofahrers in eine Menschenmenge in Friesoythe in Niedersachsen hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten gefordert.

Der Ankläger warf dem Beschuldigten am Mittwoch beim Prozess vor dem Oldenburger Landgericht versuchten Mord in einem und versuchte gefährliche Körperverletzung in zwölf Fällen vor.

"Er nahm den Tod anderer Menschen zumindest billigend in Kauf", sagte der Staatsanwalt bei seinem Plädoyer. Bei dem Vorfall am 1. Mai waren 20 Fußgänger verletzt worden, einige davon schwer. Der 20-Jährige hatte bei Prozessbeginn Reue gezeigt. Das Urteil wird am 3. November erwartet.

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