Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.
Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.

Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.

Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.

Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.

dpa, Bild 1 von 3

Zahlreiche Augenzeugen meldeten der Polizei am Dienstagabend eine brennende Kugel am Himmel.

Bernau/Schwerin. Das Rätsel um die mysteriöse Lichtkugel, die am Dienstagabend über Norddeutschland für Aufsehen und mancherorts auch Erschrecken gesorgt hat, ist offenbar gelöst. Nach Angaben des Wissenschaftlers Thomas Grau wurde das Spektakel von einem Meteoritenfall hervorgerufen. "Wir haben Bilder von der Feuerkugel und von der Meteorwolke", sagte Grau am Mittwoch in Bernau bei Berlin. Er ist Gründer des Europäischen Netzwerks zur Erforschung von Feuerkugeln und Meteoriten. Möglicherweise sei der Meteorit vor dem Emsland ins Meer gestürzt.

Während Augenzeugen in Norddeutschland von einer "brennenden Kugel" oder einem "leuchtenden Gegenstand am Himmel" berichteten, seien in den Niederlanden auch die typischen Geräusche, der Überschallknall und eine Art Donnergrollen, wahrgenommen worden.

Grau hat schon mehrfach mit spektakulären Funden von Meteoriten Schlagzeilen gemacht. So entdeckte er nach Berechnungen und Befragungen von Augenzeugen auf der dänischen Insel Lolland im März Reste eines Meteoriten, der im Januar niedergegangen war. Die damit verbundene Lichterscheinung hatte vor allem in Mecklenburg-Vorpommern für Aufsehen gesorgt.

Im Mai fand Grau in Slowenien in der Grenzregion zu Österreich einen 2,35 Kilogramm schweren Gesteinsbrocken aus dem All. Der Meteorit war am 9. April im Karawanken-Gebirge niedergegangen.

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