13 Verletzte in Xanten, ein Toter bei Höxter.

Weltweit gibt es täglich rund vier Millionen Blitze. Zwar schlagen nur zehn Prozent aller Blitze in den Boden ein, dann aber können sie Stromstärken von bis zu 300000 Ampere erreichen.
Weltweit gibt es täglich rund vier Millionen Blitze. Zwar schlagen nur zehn Prozent aller Blitze in den Boden ein, dann aber können sie Stromstärken von bis zu 300000 Ampere erreichen.

Weltweit gibt es täglich rund vier Millionen Blitze. Zwar schlagen nur zehn Prozent aller Blitze in den Boden ein, dann aber können sie Stromstärken von bis zu 300000 Ampere erreichen.

imago

Weltweit gibt es täglich rund vier Millionen Blitze. Zwar schlagen nur zehn Prozent aller Blitze in den Boden ein, dann aber können sie Stromstärken von bis zu 300000 Ampere erreichen.

Dortmund. Veranstalter von großen Festen im Freien unterschätzen oft die Gefahren von Naturgewalten wie Gewittern und Blitzen. Das sagte der Direktor des neu gegründeten Institutes für Feuerwehr- und Rettungstechnologie in Dortmund, Klaus Schäfer. Bei einem Blitzeinschlag während des Römerfestes in Xanten waren am Samstag 13 Menschen teils schwer verletzt worden.

Wenn Unwetterwarnungen herausgegeben würden, müssten Feste wie in Xanten abgesagt werden, um die Besucher zu schützen, so Schäfer. "Der moderne Mensch hat das Verhältnis zu den Gefahren der Natur weitgehend verloren." Den Unglücksfall Xanten beschreibt Schäfer als "typisches Fehlverhalten" bei Gewitter. Die Menschen hätten vor dem Regen Schutz unter Bäumen gesucht. "Richtig wäre gewesen, wenn sie sich in einer Mulde niedergehockt hätten - weit weg von den Bäumen." Wie erst am Sonntag bekannt wurde, war am Freitag bei Höxter ein Mann (55) vom Blitz getroffen worden. Er starb kurz darauf im Krankenhaus.

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