Stockholm. Zum Auftakt der ersten Wolfsjagd seit mehr als vier Jahrzehnten haben schwedische Jäger am Samstag 14 Tiere geschossen. Die Wölfe wurden in den westschwedischen Provinzen Värmland und Dalarna erlegt, wie örtliche Medien berichteten. Insgesamt sind bis Mitte Februar 27 Tiere zum Abschuss freigegeben.

Nach Worten von Umweltminister Andreas Carlgreen muss sich die gegenwärtige schwedische Wolfspopulation von 220 Tieren erneuern, da genetisch bedingte Herz- und Nierenleiden das langfristige Überleben der Tiere gefährdeten.

Die skandinavische Wolfspopulation lässt sich auf nur drei Wölfe zurückführen, die in den 1980er und 1990er Jahren aus Finnland und Russland eingewandert waren, und leidet daher unter Inzucht. Das schwedische Parlament hatte im vergangenen Jahr die lizenzierte Wolfsjagd als Mittel zum Management großer Raubtiere gebilligt.

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