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Aufnahme vom Ort des Geschehens.

Aufnahme vom Ort des Geschehens.

dpa

Aufnahme vom Ort des Geschehens.

Mexiko-Stadt (dpa). In der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez sind erneut 13 Jugendliche bei einem Fest getötet worden. Wie die Behörden am Wochenende weiter mitteilten, drangen Bewaffnete Freitagnacht in das Haus im entlegenen Stadtteil Horizontes del Sur ein und eröffneten das Feuer auf die Jugendlichen. 20 weitere seien verletzt worden, darunter ein Mädchen von neun Jahren. Zuvor hatten Medien von 15 Toten berichtet.

Die Gründe des Massakers waren zunächst nicht bekannt. Bereits Ende Januar dieses Jahres waren bei einem ähnlichen Zwischenfall 15 Jugendliche getötet worden. Ciudad Juárez an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas ist wegen der sich hier bekämpfenden Drogenkartelle die gewalttätigste Stadt Mexikos. In diesem Jahr wurden hier bereits rund 2500 Menschen getötet.

Unterdessen wurden am Samstag bei einer Schießerei zwischen zwei rivalisierenden Banden in der Touristenhochburg Acapulco drei Menschen getötet. Einer der Toten war Behördenangaben zufolge ein Rentner, der von einer Kugel getroffen wurde. Zuvor hatte die Polizei in den frühen Morgenstunden in einer abgelegenen Gegend von Acapulco die Leichen von sechs Männern gefunden, die offensichtlich von einer rivalisierenden Bande umgebracht worden waren.

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