Land genehmigt Zusatz für Ortsschilder auch für Solingen, Brüggen und Hückeswagen.

Kommunen
Solingen, Brüggen und Hückeswagen dürfen mit einem Namenszusatz werben. Montage: Jürgen Mohr

Solingen, Brüggen und Hückeswagen dürfen mit einem Namenszusatz werben. Montage: Jürgen Mohr

Solingen, Brüggen und Hückeswagen dürfen mit einem Namenszusatz werben. Montage: Jürgen Mohr

Solingen, Brüggen und Hückeswagen dürfen mit einem Namenszusatz werben. Montage: Jürgen Mohr

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Solingen, Brüggen und Hückeswagen dürfen mit einem Namenszusatz werben. Montage: Jürgen Mohr

Düsseldorf. In NRW gibt es künftig drei offizielle Hansestädte. Die Städte Wipperfürth, Attendorn und Warburg dürfen ihre Ortsschilder mit dem Zusatz ergänzen, teilte das NRW-Innenministerium mit. Insgesamt elf Städte und Gemeinden erhielten am Montag die Genehmigung, eine zusätzliche amtliche Bezeichnung im Namen zu führen. Der Zusatz stifte Identität und stärke das kommunale Selbstbewusstsein, erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Neben der Bezeichnung Hansestadt genehmigte das Ministerium die Namen Klingenstadt Solingen, Burggemeinde Brüggen, Schloss-Stadt Hückeswagen, Widukindstadt Enger, Stadt der FernUniversität Hagen, Sennegemeinde Hövelhof, Kolpingstadt Kerpen und NRW-Klimakommune Saerbeck.

Bislang waren Zusätze auf den Schildern laut Gemeindeordnung nicht erlaubt – mit wenigen Ausnahmen wie „Landeshauptstadt“ für Düsseldorf oder „Bundesstadt“ für Bonn. Den Anstoß für die CDU-Initiative hatte die Stadt Hagen gegeben, die 2010 auf ihre Ortsschilder eigenmächtig „Stadt der FernUniversität“ schreiben ließ. Der Zusatz musste im Juli 2011 aber wieder entfernt werden, weil damals die rechtliche Grundlage fehlte. Red

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