Der 30-Jährige hatte aus Eifersucht die junge Frau erstochen.

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Dresden. Wegen Vergewaltigung und Tötung seiner Ex-Freundin ist ein 30-Jähriger am Donnerstag im Landgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Der Mann hatte im Prozess gestanden, die 22-Jährige Anfang Februar in seiner Wohnung vergewaltigt und erstochen zu haben. Der Angeklagte habe nicht verkraftet, dass die Frau die Beziehung Ende 2013 beendete, sagte die Vorsitzende Richterin Birgit Wiegand. Weil das Paar der Gothic-Szene angehörte, hatte der Fall als „Grufti-Mord“ Schlagzeilen gemacht.

Staatsanwaltschaft und Nebenkläger hatten eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren gefordert, die Verteidigung maximal elf Jahre. Der Mann nahm das Urteil regungslos auf, die Mutter und die Brüder seiner Ex-Freundin reagierten enttäuscht. dpa

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