Bern. Die zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden in der Schweiz entdeckte Frau aus Brandenburg wollte am Mittwoch wieder in die Heimat reisen. Sie habe am Nachmittag die Gemeinde Bolligen bei Bern, wo sie in einem Waldstück entdeckt worden war, im Auto ihrer Schwester verlassen, berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur SDA.

Die 52-Jährige lebte seit rund einem Jahr in dem Waldstück in einer Hütte aus Planen. Seit Februar 1997 galt die damals 40-Jährige als vermisst. Wo sie sich zwischenzeitlich aufhielt, ist noch unklar.

Als am Mittwochnachmittag die Schwester der Frau und deren Mann eintrafen, organisierten die lokalen Behörden das Wiedersehen. Dieses fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie der Bolliger Bürgermeister Rudolf sagte. Darüber sei er froh. Er habe gehört, wie die Einsiedlerin nach dem Treffen gesagt habe: "Ich freue mich so".

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