«Columbia»-Katastrophe
2003: Die «Columbia» zerfällt beim Eintritt in die Atmosphäre in großer Höhe über Nordtexas in mehrere Teile.

2003: Die «Columbia» zerfällt beim Eintritt in die Atmosphäre in großer Höhe über Nordtexas in mehrere Teile.

Die extreme Trockenheit in Texas brachte diesen Tank der US-Raumfähre "Columbia" in einem See zum Vorschein.

dpa, Bild 1 von 2

2003: Die «Columbia» zerfällt beim Eintritt in die Atmosphäre in großer Höhe über Nordtexas in mehrere Teile.

Washington (dpa) - Die seit Wochen anhaltende Dürre im US-Bundesstaat Texas hat zu einem ungewöhnlichen Fund geführt: Ein Teil des Treibstofftanks der 2003 verunglückten US-Raumfähre «Columbia» wurde in einem ausgetrockneten See westlich der Stadt Nacogdoches entdeckt.

Die Trockenheit hatte den Wasserspiegel des Sees so stark absinken lassen, dass der beschädigte Shuttle-Tank zu sehen war, wie die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Zu dem Unglück am 1. Februar 2003 hatte das beschädigte Hitzeschild der «Columbia» geführt. Als der Shuttle kurz vor der geplanten Landung wieder in die Erdatmosphäre eintrat, verglühten Teile des Raumschiffs. Alle sieben Astronauten kamen ums Leben. Wrackteile gingen über weite Teile des Bundesstaats nieder. Nur wenige konnten bislang geborgen werden.

Es war der zweite schwere Unfall in der Shuttle-Ära. Am 28. Januar 1986 war die Raumfähre «Challenger» nur wenige Sekunden nach dem Start explodiert und auseinandergebrochen. Auch dabei starben alle sieben Astronauten an Bord. Grund waren defekte Dichtungsringe in einer der Feststoffraketen.

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