Selbst in Konzernen mit Milliarden-Umsätzen gehören Maserati nur selten zur Grundausstattung des Vorstands-Fuhrparks. Aber vielleicht sieht sich der Chef der Obdachlosenhilfe als Wirtschaftsboss der besonderen Art, dem auch ein besonderer Dienstwagen zusteht.

Immerhin hat sich seine Organisation vom sozialen Stadtteil-Projekt zum Sozial-Unternehmen mit einem Millionen-Umsatz entwickelt. Problematisch ist nur: Diese Gelder stammen fast ausschließlich aus Sozialetats des Landes Berlin und des Arbeitsamtes - also aus Steuergeldern. Mit seiner Meinung, der Maserati als Dienstwagen stehe ihm zu, sollte Ehlert also zurückhaltender umgehen. Denn mit einer vergleichbaren Äußerung hatte schon seine Parteifreundin Ulla Schmidt ihre Probleme.

 

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