Bunt kostümiert zogen die Narren durch die Baseler Straßen und Gassen.
Bunt kostümiert zogen die Narren durch die Baseler Straßen und Gassen.

Bunt kostümiert zogen die Narren durch die Baseler Straßen und Gassen.

Reuters

Bunt kostümiert zogen die Narren durch die Baseler Straßen und Gassen.

Basel. Mit dem Verlöschen der gesamten Straßenbeleuchtung hat am frühen Montagmorgen pünktlich um 4 Uhr die traditionelle Fasnacht von Basel begonnen. Mit dem "Morgenstraich" startete ein 72- stündiges närrisches Treiben in der Nordschweizer Stadt, das tausende Zuschauer auch aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg in die Schweiz zieht.

Buntkostümierte Narren ziehen seit dem Morgen durch die dunklen Straßen und Gassen, Trommler und Pfeifer mit Masken und Laternen sorgen für ein gespenstisch-buntes Ambiente.

Auf bemalten Laternen, Wagen und Requisiten werden aktuelle Themen, wie etwa die Wirtschaftskrise oder die umstrittenen Manager-Zahlungen (Boni) für die Banker angesprochen. Über 40 der 476 angemeldeten Gruppen wollten sich damit befassen, wie die Veranstalter mitteilten.

Insgesamt steht die diesjährige Fasnacht unter dem Motto: "Jetz simmer laggiert" ("Jetzt sind wir lackiert", aber auch "Jetzt sind wir angeschmiert") - eine Anspielung darauf, dass die Bevölkerung unter der von den Banken ausgelösten Krise leidet.

Weitere Themen sind der Massenauftritt der Holländer bei der Fußball-Europameisterschaft besonders in Bern oder das Rauchverbot in Kneipen. Insgesamt werden während der dreitägigen Fasnacht rund 13 000 Aktive beteiligt sein. Die Zahl der Zuschauer und Gäste geht in die Zehntausende.

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