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Glöckner Gerd Hübner und sein „Dicker Pitter“, dem jetzt der Klöppel fehlt.

Glöckner Gerd Hübner und sein „Dicker Pitter“, dem jetzt der Klöppel fehlt.

Glöckner Gerd Hübner und sein „Dicker Pitter“, dem jetzt der Klöppel fehlt.

Köln. Materialermüdung war der Grund für das Zerbrechen des Klöppels der größten Glocke des Kölner Doms. Das haben Sachverständige am Freitag festgestellt. Der Klöppel war am Donnerstag beim Läuten abgefallen und auf die Wartungsebene des Glockenstuhls gestürzt. Dabei zerschlug er zwei Holzdielen, und ein Sicherheitsgeländer wurde abgerissen.

Gefahr für Besucher habe nach Angaben der Dombauhütte nicht bestanden, da die Glockenstube stets abgeschlossen sei, wenn geläutet werde. Es muss nun ein neuer Klöppel hergestellt werden. „Über Kosten und Dauer der Instandsetzung können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, zumal es keine Vergleichsbeispiele gibt.“ Der Schaden am Glockenstuhl ist gering.

Die St. Petersglocke des Doms, in Köln als „Dicker Pitter“ bekannt, läutet nur an hohen kirchlichen Feiertagen. Der 800 Kilogramm schwere Klöppel war 1953 angefertigt worden.

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