Insgesamt drei tote und fünf verletzte Skifahrer.

Rom (AFP) - Bei einem Lawinenunglück in den italienischen Alpen sind am Donnerstag mindestens drei Skifahrer ums Leben gekommen, darunter auch ein Deutscher. "Wir müssen davon ausgehen, dass unter den Opfern des Lawinenunglücks auch ein Deutscher ist", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin der Nachrichtenagentur AFP. Fünf weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte bei dem Unglück in Courmayeur im Nordwesten Italiens verletzt.

Örtlichen Medienberichten zufolge sollen rund 20 Skifahrer abseits der Piste gefahren seien. Es soll sich bei den Skifahrern ausschließlich um Ausländer gehandelt haben. Drei der Verletzten wurden nach Angaben der Rettungskräfte per Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen.

Kurz nach dem Unglück in Courmayeur ging im nahegelegenen San Carlo eine weitere Lawine ab. Opfer gab es keine. Eine Suche nach Vermissten wurde eingestellt, nachdem Spürhunde nicht auf mögliche Opfer anschlugen. Überdies meldeten Hotels oder Gasthöfe in der Gegend keine vermissten Gäste, wie die italienische Nachrichtenagentur AGI unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete.

Das örtliche Lawinenrisiko lag am Donnerstagmorgen auf einer Skala von eins bis fünf bei drei. Grund hierfür waren Neuschnee und Wind, der zu Schneeanhäufungen in einigen Gebirgskämmen führte. Eine solche Schneemasse löste die erste Lawine aus.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer