Am Montagmorgen ist in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens der erste Schnee der kalten Jahreszeit gefallen. Der Deutsche Wetterdienst teilt mit, dass es in der Nacht zu Dienstag zu weiteren Schneeschauern kommen kann.

Diese verschneite Sicht bot sich am Montagmorgen in Wuppertal Vohwinkel.
Diese verschneite Sicht bot sich am Montagmorgen in Wuppertal Vohwinkel.

Diese verschneite Sicht bot sich am Montagmorgen in Wuppertal Vohwinkel.

Daniela Ullrich

Diese verschneite Sicht bot sich am Montagmorgen in Wuppertal Vohwinkel.

Düsseldorf. Am Montagmorgen ist in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens der erste Schnee des Winters gefallen. Zu einem Chaos auf den Straßen ist es nicht gekommen. Auswirkungen hatte der plötzliche Wintereinbruch im Nahverkehr trotzdem.

Die Rheinbahn in Düsseldorf informierte die Fahrgäste bei Facebook darüber, dass es zu Verspätungen im Bereich Düsseldorf, Kreis Mettmann und Neuss kommen kann. Mittlerweile habe sich die Lage wieder entspannt.

Die Wuppertaler Stadtwerke nutzen die Wetterlage, um auf den hauseigenen "Winterservice" aufmerksam zu machen.

Der Deutsche Wetterdienst teilt mit, dass es in der Nacht zu Dienstag zu weiteren Schneeschauern kommen könnte. Es müsse verbreitet mit "Glätte durch Überfrieren oder Neuschnee" gerechnet werden:

Am Montagvormittag ist es zunächst meist dicht bewölkt und der Schneefall zieht bis zum Mittag größtenteils nach Südosten ab. Im Flachland ist es dann zunächst niederschlagsfrei und die Bewölkung lockert auf. Im Bergland bleibt es bei starker Bewölkung und es fällt örtlich noch etwas Schnee. Am Nachmittag können im Flachland einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer auftreten.

Glätte durch Schneefall oder Überfrieren möglich

Die Temperatur erreicht 0 bis 4 Grad, in den Hochlagen um minus 1 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. In der Nacht zum Dienstag kommt es bei wechselnder Bewölkung zu weiteren Schneeschauern, vor allem im Osten. Die Luft kühlt auf 0 bis -3 Grad ab. Bei längerem Aufklaren über Schnee sind Werte bis -5 Grad möglich. Es muss verbreitet mit Glätte durch Überfrieren oder etwas Neuschnee gerechnet werden.

Am Dienstag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt, nur im Südwesten kann die Bewölkung in der ersten Tageshälfte aufgelockert sein. Im Rheinland bleibt es niederschlagsfrei. In Westfalen fällt im Bergland Schnee, im Flachland Regen oder Schneeregen. Die Temperatur erreicht 2 bis 5, auf den Bergen um 0 Grad. Der Südwestwind weht erst mäßig und nimmt im Laufe des Tages zu, dann treten im Norden und Osten starke Böen auf.

In der Nacht zum Mittwoch ist es bedeckt und von Norden kommen verstärkt Niederschläge auf. Dabei fällt überwiegend Regen, erst im höheren Bergland ist mit Schnee zu rechnen. Die Temperatur geht kaum zurück und liegt am Morgen zwischen 4 und 2 Grad, im höheren Bergland um 0 Grad. Dort kann Glätte durch Schneematsch auftreten. Der Wind bleibt kräftig und weht mäßig bis frisch aus West bis Nordwest. Verbreitet treten Windböen, in Ostwestfalen und im Hochsauerland zeitweise auch stürmische Böen, auf.

Am Donnerstag ist es wolkig, teils auch heiter, und meist niederschlagsfrei. Nur im Bergland kann vereinzelt etwas Schnee fallen, vor allem in der ersten Tageshälfte. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 4 Grad im Flachland und 0 Grad im Bergland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Nordost. In der Nacht zum Freitag ist es meist gering bewölkt oder klar. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Tiefstwerte liegen zwischen -2 und -7 Grad. Es kann Reifglätte auftreten.

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