In einem ersten Schritt werden Überreste der „Apollo11“-Landefähre unter Denkmalschutz gestellt.

Am 20.Juli 1969 betraten „Buzz“ Aldrin (hier auf dem Bild) und Neil Armstrong den Mond.
Am 20.Juli 1969 betraten „Buzz“ Aldrin (hier auf dem Bild) und Neil Armstrong den Mond.

Am 20.Juli 1969 betraten „Buzz“ Aldrin (hier auf dem Bild) und Neil Armstrong den Mond.

dpa

Am 20.Juli 1969 betraten „Buzz“ Aldrin (hier auf dem Bild) und Neil Armstrong den Mond.

Washington. Der Faszination der Amerikaner von der bemannten Raumfahrt sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Während die Zukunft der staatlich finanzierten Weltraumforschung mit vielen Fragezeichen versehen ist, wollen Denkmalwächter in Kalifornien und anderen Bundesstaaten sicherstellen, dass die Nation wenigstens an einem traditionsreichen Relikt aus der Vergangenheit festhalten kann. Sie wollen durchsetzen, dass die Überreste der Landefähre der "Apollo 11" unter Denkmalschutz gestellt werden.

Die Mondlandung am 20.Juli 1969 zählt zu den Schlaglichtern der amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Der Astronaut Neil Armstrong betrat an diesem Tag als erster Mensch den Erdtrabanten. Damit konnten die USA in dem erbittert ausgefochtenen Duell mit der früheren Sowjetunion über die "Vorherrschaft im All" einen wichtigen Etappensieg verbuchen.

Nun wollen Behörden in Kalifornien, Texas, Neu-Mexiko, Florida und Georgia erreichen, dass die exakte Stelle, auf der die Landefähre "Eagle" aufsetzte, nicht nur unter Denkmalschutz gestellt wird, sondern später auch Teil des Weltkulturerbes der Unesco wird. Genauer gesagt: Der Schutz soll sich auf Gegenstände beziehen, die von Armstrong und seinem Co-Astronauten Edwin "Buzz" Aldrin auf dem Mond hinterlassen wurden.

Dazu zählen Fäkalienbeutel und Speitüten sowie Messinstrumente und andere Nasa-Geräte ebenso wie der unterste Teil der Landefähre. Dass nur bewegliche Gegenstände betroffen sind, liegt daran, dass internationale Abkommen es einem Land verbieten, Himmelskörper zu beanspruchen.

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