Angeblich soll menschliches Versagen dazu geführt haben, dass die Suchmaschine für rund eine Stunde alle Suchanfragen als gefährlich eingestuft und gesperrt hat.

Das ganze Internet eine Gefahr? Sogar die eigenen Seiten hielt Google für rund eine Stunde für zu gefährlich zum Ansehen.
Das ganze Internet eine Gefahr? Sogar die eigenen Seiten hielt Google für rund eine Stunde für zu gefährlich zum Ansehen.

Das ganze Internet eine Gefahr? Sogar die eigenen Seiten hielt Google für rund eine Stunde für zu gefährlich zum Ansehen.

Reuters

Das ganze Internet eine Gefahr? Sogar die eigenen Seiten hielt Google für rund eine Stunde für zu gefährlich zum Ansehen.

Düsseldorf. Und da war es vorbei mit der weltweiten Jagd nach Informationen im Internet. Wegen einer Datenpanne hat die Internetsuchmaschine Google am Samstag ab 15.30 Uhr für beinahe eine Stunde keine brauchbaren Suchergebnisse mehr geliefert.

Jedes Suchergebnis wurde von der Suchmaschine als potenzielles Sicherheitsrisiko für den Computer bewertet und blockiert. "This site may harm your computer" (Diese Seite könnte eine Gefahr für ihren Computer sein), war die einzige Information, die Google-Nutzer erhielten. Der Fehler im Programm war so schwerwiegend, dass Google schließlich sogar sich selbst als Sicherheitsrisiko einstufte. Durch die Fehlfunktion kam es weltweit zu Problemen bei der Nutzung der Suchmaschine.

Als Grund für die Fehlfunktion nannte das Google im Unternehmens-Blog menschliches Versagen. In einer Liste des gemeinnützigen Dienstes "StopBadware" soll ein fehlerhafter Eintrag dazu geführt haben, dass irrtümlich sämtliche Webseiten als gefährlich eingestuft wurden.

StopBadware ist ein Projekt, bei dem anhand von Nutzerhinweisen Listen von möglicherweise gefährlichen Internetseiten zusammengestellt werden. Diese reicht der Dienst an Google weiter.

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