Die Kultserie aus den 80ern wird mit Liam Neeson verfilmt.

Das neue A-Team: (v.l.) Bradley Cooper als "Faceman" Peck, Quinton "Rampage" Jackson als B.A. Baracus, Sharlto Copley als Murdock und Liam Neeson als Hannibal Smith.
Das neue A-Team: (v.l.) Bradley Cooper als "Faceman" Peck, Quinton "Rampage" Jackson als B.A. Baracus, Sharlto Copley als Murdock und Liam Neeson als Hannibal Smith.

Das neue A-Team: (v.l.) Bradley Cooper als "Faceman" Peck, Quinton "Rampage" Jackson als B.A. Baracus, Sharlto Copley als Murdock und Liam Neeson als Hannibal Smith.

20th Century Fox

Das neue A-Team: (v.l.) Bradley Cooper als "Faceman" Peck, Quinton "Rampage" Jackson als B.A. Baracus, Sharlto Copley als Murdock und Liam Neeson als Hannibal Smith.

Los Angeles. Explodierende Autos und coole Sprüche waren ein Muss. In jeder Folge wurde mehr Munition verballert als in ganzen Schlachten. Verletzte oder gar Tote blieben trotzdem die große Ausnahme - und am Ende siegte immer das Gute. Wer in Not war, wusste im Fernsehen der 80er Jahre, an wen er sich wenden musste.

"Also, wenn Sie mal ein Problem haben, suchen Sie doch das A-Team", hieß es im Vorspann der gleichnamigen Serie, die in der Reagan-Ära eine der erfolgreichsten im US-Fernsehen war. 1987 fiel die letzte Klappe, doch die Abenteuer der vier Vietnam-Veteranen um Chefdenker Hannibal Smith flimmern immer noch über die deutschen Bildschirme.

Und worauf viele Fans seit Jahren hoffen, wird nun Realität. Das A-Team kommt ins Kino. "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert", würde Hannibal dazu wohl sagen.

Im Original-A-Team kämpften neben Zigarrenraucher Hannibal Smith, verkörpert von George Peppard, das goldbehangene Kraftpaket B.A. Baracus alias Mr. T., Frauenschwarm Templeton "Faceman" Peck (Dirk Benedict) und Piloten-Ass "Howling Mad" Murdock (Dwight Schultz), der für die Einsätze regelmäßig aus der Psychiatrie befreit werden musste und auch mal ganz gern mit seiner Socke redete.

Eltern schlugen angesichts der oft hanebüchenen Storys und der vielen "Ballereien" in der Serie die Hände über dem Kopf zusammen. Vor allem Jungs liebten dagegen das Quartett, das wegen angeblicher Verfehlungen in der Armee ständig auf der Flucht vor der Militärpolizei war und nebenbei für die Schwachen eintrat.

Ab Juni 2010 sollen die Fans der Vietnam-Veteranen Kinosäle füllen

Doch nicht nur die Teenager von einst sollen nach dem Willen der Macher ab Juni 2010 in die Kinosäle rennen, wenn Liam Neeson als der neue Hannibal Smith zum Angriff bläst. Kritische Stimmen zur Besetzung des Nordiren gibt es zwar unter den Fans. Immerhin, da sind sich alle einig, garantiere aber die Verpflichtung des Hollywoodstars ("Schindlers Liste"), dass das Projekt nicht ein ähnlicher Fehlschuss wird, wie die wenig engagierte Neuauflage von "Knight Rider". Die schaffte es - wieder - nur ins Fernsehen.

Regie beim A-Team-Film führt Joe Carnahan ("Smokin Aces"). Als "Faceman" ist Bradley Cooper ("Hangover") dabei. Den leicht verrückten Murdock spielt US-Serienstar Sharlto Copley, und das Erbe von Mr. T tritt Quinton "Rampage" Jackson an. Der schauspielernde Freefighter kündigt für seine Rolle als B.A. "weniger Gold und mehr Muskeln" an.

Und wie steht’s um ein Wiedersehen mit den Altstars? George Peppard, der einst eine Hauptrolle in "Frühstück bei Tiffany’s" hatte, starb bereits 1994. Mr. T stand zuletzt für eine US-Reality-Show vor der Kamera, und Dirk Benedict schaffte es in der - nur mäßig erfolgreichen - Ruhrpott-Komödie "Goldene Zeiten" bereits ins deutsche Kino.

Gerüchteweise soll Dwight Schultz, der Original-Murdock, zumindest einen Kurz-Auftritt bekommen. Und auf einen alten Bekannten dürfen sich die Fans auf jeden Fall freuen: Der schwarze Van aus der Serie soll auch im Kino eine Hauptrolle spielen.

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