Perpignan/Paris. Ein chinesischer Student hat an einer südfranzösischen Universität ein Blutbad angerichtet. Der Mann erstach am Mittwochvormittag mit einem Fleischermesser eine 49 Jahre alte Sekretärin.

Drei weitere Mitarbeiter der Universität von Perpignan wurden verletzt, eine Frau schwer. Der mutmaßliche Messerstecher sei kurz nach der Tat überwältigt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Polizei nahm ihn fest.

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden war der 26-Jährige wegen Verhaltensauffälligkeiten in medizinischer Behandlung. Er studierte im zweiten Jahr Soziologie an der Universität in der Stadt nahe der französisch-spanischen Grenze.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus und forderte eine schnelle Aufklärung der Hintergründe der Tat. Hochschulministerin Valérie Pécresse wollte am Nachmittag nach Perpignan reisen und dort den Tatort besuchen.

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