In der Nacht zu Donnerstag hielt eine Brandserie die Solinger Feuerwehr in Atem. Unbekannte hatten eine große Anzahl von Müllcontainern in Brand gesetzt und dabei zahlreiche Menschen in Lebensgefahr gebracht. Mehrere Häuser wurden beschädigt. Noch in der Nacht nahm die Polizei einen 25-jährigen Tatverdächtigen fest. Er hatte sich freiwillig gestellt.

Feuerwehrleute bekämpfen einen gelegten Brand in Solingen. Ein 25-jähriger steht unter Verdacht für eine ganze Serie von Brandstiftungen verantwortlich zu sein.
Feuerwehrleute bekämpfen einen gelegten Brand in Solingen. Ein 25-jähriger steht unter Verdacht für eine ganze Serie von Brandstiftungen verantwortlich zu sein.

Feuerwehrleute bekämpfen einen gelegten Brand in Solingen. Ein 25-jähriger steht unter Verdacht für eine ganze Serie von Brandstiftungen verantwortlich zu sein.

Uli Preuss

Feuerwehrleute bekämpfen einen gelegten Brand in Solingen. Ein 25-jähriger steht unter Verdacht für eine ganze Serie von Brandstiftungen verantwortlich zu sein.

Solingen. Eine Serie von fünf Containerbränden hielt in der Nacht zu Donnerstag die Solinger Feuerwehr und Anwohner des Bereichs Grünewalder Straße, Neustraße und Henckelstraße in Atem. Dort hatte gegen Mitternacht ein zunächst Unbekannter die schweren Müllcontainer, vornehmlich in Hauseingängen oder überbauten Hauszufahrten, angezündet. Für die Bewohner der Häuser bestand Lebensgefahr.

Aufgrund der Vielzahl von Brandherden, die nahezu zeitgleich bei der Feuerwehr gemeldet wurden, war ein Großaufgebot an Einsatzkräften erforderlich.

Bei der Brandbekämpfung mussten aufgrund der starken Rauchentwicklung die Einsatzkräfte Atemschutzgeräte einsetzen. Es wurden mehrere Person durch die Treppenräume gerettet. Sieben Person mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Noch in der Nacht meldete sich ein 25-Jähriger als Tatverdächtiger bei der Polizei. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen - auch zur Schadenshöhe - dauern an. Neben den drei Wachabteilungen der Berufsfeuerwehr mit insgesamt 25 Mann sowie einem Notarzt waren auch die Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehren Mangenberg, Böckerhof und Wald beteiligt.

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