Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Leverkusen: acht Feuerwehrleute werden verletzt, fünf von ihnen schwer. Die Ursache ist noch unklar.

Bei dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus wurden zehn Menschen verletzt.
Bei dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus wurden zehn Menschen verletzt.

Bei dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus wurden zehn Menschen verletzt.

Henning Kaiser

Bei dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus wurden zehn Menschen verletzt.

Leverkusen (dpa). Bei einem Brand in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus in Leverkusen sind am Montagmorgen zehn Menschen verletzt worden, darunter acht Feuerwehrkräfte. Nach dem nächtlichen Einsatz mussten noch fünf Feuerwehrmänner in Kliniken behandelt werden. «Mit schweren Verbrennungen und ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen», sagte der Leiter der Leverkusener Feuerwehr, Hermann Greven.

Zwei Anwohner wurden wegen leichter Rauchvergiftungen behandelt. Nach Abschluss der Löscharbeiten sollte die Standfestigkeit des Gebäudes überprüft werden. Danach wollte die Polizei nach der Brandursache forschen.

Die Feuerwehr war Greven zufolge in der Nacht gegen 3 Uhr gerufen worden. Zunächst habe nach Bewohneraussagen der Verdacht bestanden, es könnte sich noch eine ältere Dame im brennenden Haus befinden.

Während vier Trupps mit je zwei Einsatzkräften im Gebäude nach der vermeintlich vermissten Person suchten, kam es zur Eskalation und einem schnellen Ausbreiten der Flammen. «Es hat eine Durchzündung gegeben - wodurch ausgelöst, wissen wir noch nicht», sagte Greven. Alle acht Feuerwehrleute seien dabei verletzt worden. Im Haus fand sich keine Person mehr.

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