Obama will unbedingt weiter mobil E-Mails verschicken.

Mit einem Blackberry können von unterwegs E-Mails abgerufen und versandt werden.
Mit einem Blackberry können von unterwegs E-Mails abgerufen und versandt werden.

Mit einem Blackberry können von unterwegs E-Mails abgerufen und versandt werden.

Mit einem Blackberry können von unterwegs E-Mails abgerufen und versandt werden.

Washington. Seit Dienstag ist Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und bis heute haben sich die neue US-Regierung ebenso wie die Sicherheitskräfte des Secret Service geweigert, ein wichtiges Geheimnis zu lüften: Hat der Führer der freien Welt sein Blackberry abgegeben?

Kurz nach Obamas Wahlsieg im vergangenen November wurde bekannt, dass Mitarbeiter des Telekomkonzerns Verizon sich Zugang zu seinem Handykonto verschafft und private sowie dienstliche E-Mails gelesen hatten.

Der Zwischenfall versetzte die neue Regierungsmannschaft in Panik. Vom Direktor des Secret Service bis hin zu Obamas Stabschef und engem Vertrauten Rahm Emanuel rieten ihm alle, im Weißen Haus auf das Gerät zu verzichten.

Zum einen könnten Hacker und womöglich Terroristen seine Leitung knacken und hochsensiblen Informationsaustausch abfangen. Auch schreibt die Verfassung vor, dass der Kongress sowie die Gerichte das Recht haben, jede vom Präsidenten ausgehende Kommunikation einzusehen, einschließlich E-Mails und SMS also.

Dies berge das Risiko eines politischen ebenso wie privaten Skandals, meinten Berater des Präsidenten. Zudem könne über Navigationstechnologie relativ leicht festgestellt werden, wo sich der mächtigste Mann auf dem Erdball gerade aufhält - ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko.

Obama sträubte sich, auf sein Blackberry zu verzichten. Sich über den Computer in Handyformat mit Freunden und Kollegen auszutauschen, sei ein "wichtiger Ausgleich, eine Art Entspannung" argumentierte er. Wenn er das Blackberry schon abgeben müsse, dann bestehe er auf einem angemessenen Ersatz.

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde nun offenbar ein solcher Ersatz gefunden. Das neue Smartphone wurde danach von einem Rüstungskonzern entwickelt und vom Geheimdienst NSA für den militärischen Gebrauch freigegeben. Das Design des Geräts mute zwar altertümlich an - auf dem Bildschirm ließen sich aber E-Mails bequem lesen.

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