Bluttat in Münster
Autos stehen am Freitag in Münster an der Straße, an der die Tat geschah.

Autos stehen am Freitag in Münster an der Straße, an der die Tat geschah.

Caroline Seidel

Autos stehen am Freitag in Münster an der Straße, an der die Tat geschah.

Münster (dpa).  Die bei einem Beziehungsdrama in Münster getöte 30 Jahre alte Frau war Opfer monatelanger Nachstellungen des Täters.

Der Polizei lagen zwei entsprechende Anzeigen der Frau gegen den 33-Jährigen vor. Noch am 29. Dezember, fünf Tage vor der Tat, hatte sich die Frau an die Polizei gewandt und von einer Bedrohung mit einer Waffe gesprochen. Entsprechende Medienberichte bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Die Frau war am Freitag in ihrem Auto durch Schüsse getötet worden. Anschließend erschoss sich der Täter selbst. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann die Trennung von der Frau nicht verwunden.

Die Staatsanwaltschaft prüft nach Angaben von Behördensprecher Heribert Beck, ob es einen Anfangsverdacht einer Straftat bei der Polizei gibt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer