Internetseite von Queensland bricht unter Ansturm zusammen

wza_500x332_431431.jpg
Der australische Bundesstaat Queensland sucht einen "Insel-Hausmeister" per Internet.

Der australische Bundesstaat Queensland sucht einen "Insel-Hausmeister" per Internet.

dpa

Der australische Bundesstaat Queensland sucht einen "Insel-Hausmeister" per Internet.

Sydney. Die Aussicht auf "den besten Job der Welt" mit guter Bezahlung für's Ausspannen an einem australischen Traumstrand hat das Interesse von hunderttausenden Menschen aus der ganzen Welt geweckt.

Angesichts des großen Andrangs brach die Internetseite, auf der der Bundesstaat Queensland einen "Insel-Hausmeister" sucht, bereits an ihrem ersten Tag im Netz zusammen, wie die Regionalregierung am Mittwoch mitteilte. Rund 300. 000 Menschen besuchten die Webseite, sagte eine Sprecherin. Allein in einer Stunde seien es 25.000 gewesen.

"Wir hatten sogar Besucher aus der Mongolei und dem Vatikanstaat auf der Internetseite", berichtete die Sprecherin. Insgesamt hätten vor dem Zusammenbruch der Internetseite noch 350 Menschen ihre Bewerbung einreichen können, darunter Kandidaten aus Deutschland, den USA, Italien und den Niederlanden.

Von der Schweizer Pferdezüchterin bis zum britischen Teenager auf der Suche nach Sonne sei alles dabei. Auch bei der australischen Botschaft in Washington hätten sich Bewerber mit ihren Unterlagen in der Hand gemeldet.
Zum Aufgabengebiet der auf ein halbes Jahr befristeten Stelle zählen so verlockende Tätigkeiten wir baden, schnorcheln und in der Sonne liegen.

Als einzige wirkliche Arbeitsleistung wird das Führen eines Internetblogs über die Vorzüge der Insel gefordert. Der glückliche Gewinner des Auswahlverfahrens bekommt für die sechs Monate "Arbeit" umgerechnet 80.000 Euro sowie die Anreise vom Heimatland auf die Hamilton-Insel im Great Barrier Reef bezahlt.

Dort kann der "Island Caretaker" dann umsonst in einer millionenteuren Villa an der Küste wohnen. Bewerbungen werden bis zum 22. Februar entgegengenommen, sofern die Website wieder funktioniert. Mit der Aktion will Queensland für sich als Tourismusregion werben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer