Ziemlich unerwartet fielen in der Nacht zu Mittwoch stellenweise bis zu 20 Zentimeter Neuschnee.

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Heftiger Schneefall machte den Weg zur Arbeit in Düsseldorf zu einer Rutschpartie. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Schnees kam es stellenweise zu Glatteis. Nach Unfällen staute sich der Verkehr auf über 550 Kilometern.

Heftiger Schneefall machte den Weg zur Arbeit in Düsseldorf zu einer Rutschpartie. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Schnees kam es stellenweise zu Glatteis. Nach Unfällen staute sich der Verkehr auf über 550 Kilometern.

In Krefeld standen die Pendler am Morgen in der Kälte. Busse und Bahnen kamen auf spiegelglattem Untergrund kaum voran.

dpa, Bild 1 von 2

Heftiger Schneefall machte den Weg zur Arbeit in Düsseldorf zu einer Rutschpartie. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Schnees kam es stellenweise zu Glatteis. Nach Unfällen staute sich der Verkehr auf über 550 Kilometern.

Düsseldorf/Krefeld. Ein kurzfristiger Wintereinbruch hat am Mittwoch für Chaos auf den Straßen gesorgt. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee am Niederrhein, dem Ruhrgebiet und den Ausläufern des Bergischen Landes verursachten Staus mit einer Gesamtlänge von mehr als 550 Kilometern.

Besonders die A 3 zwischen Oberhausen und Arnheim war betroffen. Am Düsseldorfer Flughafen fielen am Morgen zahlreiche Flüge aus, in Essen und Krefeld kam der öffentliche Nahverkehr zeitweise zum Stillstand.

Durch den nassen Schnee bildete sich ein rutschiger Belag auf den Straßen, der stellenweise auch gefror – im Bergischen Städtedreieck gab es zu mehr als 50 Unfälle. Durch die Schneefälle fand vielerorts, so wie in Heiligenhaus, nur eingeschränkter Schulbetrieb statt.

Pendler und Meteorologen wurden vom Schnee überrascht

Pendler und Schüler wurden durch die Rückkehr des Schnees kalt erwischt. Auch beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen wurde erst in der Nacht das Ausmaß der Schneefälle erkannt.

„Die Warnungen wurden ab Mitternacht ausgegeben“, sagt Meteorologin Cornelia Urban. Vorher sei man nur von leichtem Schneefall ausgegangen. „Die Mengen haben uns überrascht“, räumte sie ein.

Das Karnevalswetter wird feucht und kalt

Zu Beginn des Straßenkarnevals müssen sich die Jecken bis zum Wochenende weiter auf wechselhaftes Wetter bei wenigen Plusgraden mit Schneeschauern und glatten Nächten einstellen. Wie der Rosenmontag wird, da sind sich die Vorhersagemodelle noch nicht einig.

Es gibt zwei Möglichkeiten: „Am Montag kommt noch ein Tief hier vorbei“, sagt Cornelia Urban. „Wenn es uns trifft, könnte es erneut Schnee und Regen geben.“ Sollte das Tief aber an uns vorbeiziehen, so die Meteorologin, bleibe es zwar kalt aber immerhin relativ trocken.

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