Rom (dpa). Mehr Schrecken als Schaden: Ein Beben der Stärke 4,9 hat am Mittwoch den Nordosten Italiens erschüttert. Es war auch in der Metropole Mailand deutlich zu spüren.

Der Erdstoß habe etwa zehn Sekunden lang angehalten und einige höhere Stockwerke von Gebäuden leicht erzittern lassen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Es habe keine Verletzten und auch keine größeren Schäden gegeben, teilten die Zivilschutzämter nach ersten Kontrollen mit. Zahlreiche Schulen im Norden wurden vorsorglich geschlossen, von einigen Gebäuden fiel Putz auf die Straße.

Mancherorts hätten aufgeschreckte Menschen ihre Häuser kurzzeitig verlassen. Das Beben von kurz nach neun Uhr habe sein Epizentrum in der Gegend von Reggio Emilia gehabt, teilte das Institut für Geophysik in Rom mit. Zunächst hatte in der Nacht in der Gegend von Verona die Erde mit der Stärke 4,2 gebebt, später am Morgen dann noch einmal mit der Stärke 2,9.

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