Budapest (dpa). Dreister Bankraub als Familiensache: In der ungarischen Hauptstadt Budapest hat eine dreiköpfige Familie eine Bankfiliale ausgeraubt. Die 38-jährige Mutter ging mit gezogener Pistole in die Bankfiliale und erzwang die Herausgabe des Geldes, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 50-jährige herzkranke Vater wartete draußen im Fluchtwagen, der 15-jährige Sohn versteckte schließlich das Geld beim Haus der Familie in der Ortschaft Üllö bei Budapest.

Die Tat, die sich am Tag zuvor ereignet hatte, wurde aber rasch aufgeklärt. Die Frau hatte ihr Gesicht nur unzureichend mit einem Schal bedeckt und konnte anhand von Aufnahmen der in der Bank installierten Kameras identifiziert werden. Bei der Aktion hatte die Familie umgerechnet einige Tausend Euro erbeutet. Die beiden Erwachsenen wurden festgenommen. Gegen den Jugendlichen, der den Beamten die Geldverstecke zeigte, wurde kein Verfahren eingeleitet.

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