Frankfurt/Main. Mit einer Bombendrohung bei der Deutschen Bank wollte ein Elektriker verhindern, dass seine Frau von seinem katastrophalen Kontostand erfährt. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte den 25- Jährigen am Donnerstag wegen Notrufmissbrauchs, Vortäuschen einer Straftat und Nötigung zu 18 Monaten Bewährungsstrafe.

Der Elektriker hatte im Januar 2008 zweimal bei der Polizei und einer Filiale der Bank angerufen und gedroht, es werde ein Sprengsatz detonieren, falls er nicht eine halbe Million Euro bekomme. Er habe damit erreichen wollen, dass die Filiale geschlossen werde, sagte er nach seiner Festnahme. So habe er verhindern wollen, dass seine Frau den Kontostand erfährt.

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