Am Dienstagabend wurden vor allem die Autofahrer von der Rückkehr des Winters überrascht. Auch am Mittwochnachmittag soll es wieder Schnee geben.

Wie hier in Wuppertal wurden viele Menschen von der plötzlichen Rückkehr des Winters überrascht.
Wie hier in Wuppertal wurden viele Menschen von der plötzlichen Rückkehr des Winters überrascht.

Wie hier in Wuppertal wurden viele Menschen von der plötzlichen Rückkehr des Winters überrascht.

Andreas Fischer

Wie hier in Wuppertal wurden viele Menschen von der plötzlichen Rückkehr des Winters überrascht.

Düsseldorf. Schnee, Glätte, Staus, Unfälle - so sah der Dienstagabend in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens aus. Innerhalb von drei Stunden waren nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in einigen Regionen von NRW mehr als zehn Zentimeter Schnee gefallen.

Das Winterwetter war von Nordwesten aufgezogen und hatte vor allem die Eifel, weite Teile des Bergischen Landes und das westliche Sauerland erfasst. Aber auch am Mittwoch wird es, glaubt man dem Wetterdienst "Meteomedia", keine Entwarnung geben. In den Mittagsstunden soll es teils kräftige Schneeregen-, Schnee- oder Graupelschauer geben.

In der Folge lässt der anfangs mäßige bis frische Nordwestwind weiter nach, und die Temperaturen erreichen null bis vier Grad. Am Donnerstag gehen weitere Schneeschauer nieder, zwischendurch zeigt sich aber auch die Sonne. Bei mäßigem bis frischem Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen minus einem und plus drei Grad.

In NRW blieb es bei Blechschäden

In Wuppertal wurden aufgrund der starken Schneefälle bis in die Nacht zu Mittwoch 19 Verkehrsunfälle gemeldet, in Solingen und Remscheid waren es je 15. Die gute Nachricht: Es blieb bei Blechschäden. Verletzt wurde niemand.

Die Autobahn 4 von Olpe nach Köln war wegen querstehender Lastwagen zwischen Overath und Untereschbach mehrere Stunden lang in einer Richtung gesperrt. Auf fünf Kilometern staute sich der Verkehr. Autofahrer wurden über Umleitungen gelenkt. Auch auf der A1 zwischen Burscheid und Leverkusen stand eine Blechlawine auf bis zu 14 Kilometern bis Räumfahrzeuge der Lage Herr wurden, teilte die Landesleitstelle der Polizei in Neuss mit.

Auch auf der Sauerland-Linie A45 im Grenzgebiet zu Hessen wurden Autofahrer vom Schneetreiben behindert. Von größeren Unfällen wurde zunächst nichts bekannt, berichtete die Leitstelle. Im Laufe des Abends beruhigte sich die Lage auf den Straßen zwischen Rhein und Weser weitgehend, der Schnee ging häufig in Regen über. 

Motorradfahrer musste seine Maschine stehen lassen

In Siegburg registrierten Beamte gut ein Dutzend Unfälle nach Einsetzen des Schnees. Auf der B8 in der Nähe von Hennef musste ein Motorradfahrer vor dem Wetter kapitulieren und seine Maschine auf der Strecke stehenlassen. Auch im Kreis Mettmann, wurden die Polizisten zwölf Mal zu Hilfe gerufen.

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