Berlin/Mainz. Vor Lieferengpässen bei Insulin und tagelangen Wartezeiten hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Freitag in Berlin gewarnt.

"Diabetiker sollten sich rechtzeitig Rezepte beim Arzt besorgen und damit zur Apotheke gehen", sagte Verbandssprecher Thomas Bellartz der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte einen Bericht des Magazins "Markt intern".

Die Engpässe seien voraussichtlich in einigen Tagen behoben. Hintergrund war demnach ein Streit zwischen dem Insulin-Hersteller Novo Nordisk aus Mainz und Großhändlern.

Laut Bellartz mussten deshalb rund 21 500 Apotheken in den vergangenen Wochen ihr Insulin direkt beim Hersteller ordern, was zu Verzögerungen führte. Der Streit ist nach Angaben einer Sprecherin des Herstellers inzwischen weitgehend behoben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer