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Der Kinderarzt muss in Zukunft melden, welche Kinder bei ihm zur Untersuchung erschienen.

Der Kinderarzt muss in Zukunft melden, welche Kinder bei ihm zur Untersuchung erschienen.

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Der Kinderarzt muss in Zukunft melden, welche Kinder bei ihm zur Untersuchung erschienen.

Düsseldorf. Hustende Kinder, schreiende Babys, dazwischen entnervte Eltern, die zwei Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, um ihre kranken Kinder dem Arzt vorzustellen. In Kinderarztpraxen geht es derzeit drunter und drüber.

Das nasskalte Wetter sorgt dafür, dass grippale Infekte und Atemwegserkrankungen um sich greifen. „Es ist viel los im Moment“, bestätigt Dr. Hermann-Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. „Jahreszeitlich bedingt gibt es viele Patienten“, sagt er.

Wer nicht auf einem Termin besteht, wird gebeten, einen Tag zu warten

Auch in der Praxis des Düsseldorfer Kinderarztes Dr. Christian Nonhoff steigt die Zahl der Kinder mit Virusinfekten. Nach Hause schicken musste er bislang jedoch niemanden. In anderen Praxen könne das aber durchaus vorkommen.

„Weil so viel los ist, fragen wir in manchen Fällen, ob der Termin einen Tag warten kann. Bestehen die Eltern aber auf einem Termin, bekommen sie ihn auch“, sagt der Solinger Kinderarzt Dr. Thomas Fischbach. Seiner Einschätzung nach seien die hohen Patientenzahlen nicht ungewöhnlich „es hängt einfach mit der Jahreszeit zusammen.“

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