Am Erweiterungsbau Museums Küppermühle in Duisburg sind am 14.09.2011 die Arbeiten eingestellt. Zwei Jahre nach dem Stopp des  Erweiterungsbaus für das Duisburger Museum Küppersmühle ist das spektakuläre Millionen-Projekt endgültig vom Tisch. Der riesige Stahlquader, der nach den Plänen der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron auf die Silos der Mühle gehievt werden sollte, liegt wegen Baumängeln seit Mitte 2011 am Boden. Photo: Roland Weihrauch. dpa
Am Erweiterungsbau Museums Küppermühle in Duisburg sind am 14.09.2011 die Arbeiten eingestellt. Zwei Jahre nach dem Stopp des Erweiterungsbaus für das Duisburger Museum Küppersmühle ist das spektakuläre Millionen-Projekt endgültig vom Tisch. Der riesige Stahlquader, der nach den Plänen der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron auf die Silos der Mühle gehievt werden sollte, liegt wegen Baumängeln seit Mitte 2011 am Boden. Photo: Roland Weihrauch. dpa

Am Erweiterungsbau Museums Küppermühle in Duisburg sind am 14.09.2011 die Arbeiten eingestellt. Zwei Jahre nach dem Stopp des Erweiterungsbaus für das Duisburger Museum Küppersmühle ist das spektakuläre Millionen-Projekt endgültig vom Tisch. Der riesige Stahlquader, der nach den Plänen der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron auf die Silos der Mühle gehievt werden sollte, liegt wegen Baumängeln seit Mitte 2011 am Boden. Photo: Roland Weihrauch. dpa

Roland Weihrauch

Am Erweiterungsbau Museums Küppermühle in Duisburg sind am 14.09.2011 die Arbeiten eingestellt. Zwei Jahre nach dem Stopp des Erweiterungsbaus für das Duisburger Museum Küppersmühle ist das spektakuläre Millionen-Projekt endgültig vom Tisch. Der riesige Stahlquader, der nach den Plänen der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron auf die Silos der Mühle gehievt werden sollte, liegt wegen Baumängeln seit Mitte 2011 am Boden. Photo: Roland Weihrauch. dpa

Duisburg (dpa) - Fast drei Jahre nach dem Baustopp wird die Ruine eines spektakulären Erweiterungsbaus für das Museum Küppersmühle in Duisburg verschrottet. Das Stahlskelett, das auf einem Grundstück neben dem Museum vor sich hinrostet, solle ab Anfang März zerlegt werden, sagte der Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung».

Die Gebag war die bisherige Bauherrin des Millionen-Projekts, das 2011 nach Pfusch bei Schweißarbeiten gestoppt werden musste. Der ursprünglich geplante Quader aus Stahlfachwerk, der nach den Plänen der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron auf die Silos der ehemaligen Getreidemühle gehievt werden sollte, wird nicht mehr gebaut. Die Kosten waren auf geschätzte 40 Millionen gewachsen.

Der Abriss des Stahlskeletts dürfte gut eine Million Euro kosten. Statt der alten Vorhaben will das Sammler-Ehepaar Ströher auf dem Gelände eigenverantwortlich und wieder in Zusammenarbeit mit den Basler Architekten einen neuen Erweiterungsbau realisieren - allerdings am Boden. Die Sammlung der Wella-Erben Ströher umfasst mit mehr als 2000 Werken eine der umfangreichsten Kollektionen deutscher Kunst nach 1945. Rund 200 Werke werden ständig gezeigt.

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