NRW ist mit dem Angebot bundesweit ganz vorn.

Vorsorge, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge – das wollen die Brustzentren bieten.
Vorsorge, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge – das wollen die Brustzentren bieten.

Vorsorge, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge – das wollen die Brustzentren bieten.

dpa

Vorsorge, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge – das wollen die Brustzentren bieten.

Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält die Gesundheitsversorgung im bevölkerungsreichsten Bundeslandes für gut aufgestellt im Kampf gegen den Brustkrebs. "Wir sind mit 51 Brustzentren ausreichend gerüstet", sagte Laumann. Auch wenn es ganz exakte Zahlen nicht gibt: Rund 10000Frauen erkranken in NRW Jahr für Jahr neu an Brustkrebs.

Mit diesem Versorgungsangebot ist NRW im Ländervergleich bundesweit Spitzenreiter. Es wurde schon vor mehr als fünf Jahren auf den Weg gebracht. Das Land gibt seither den Kliniken ein Zertifikat, die eine gewisse Anzahl von Qualitätskriterien erfüllen, sich in der Region mit den niedergelassenen Ärzten und anderen Krankenhäusern vernetzt haben und zudem mindestens 150Operationen im Jahr nachweisen können.

Einen transparenten Vergleich gibt es derzeit noch nicht

Diese Mindestanforderungen werden nachgewiesen, für interessierte Patientinnen ist derzeit aber nicht ersichtlich, mit welcher Erfolgsrate die Zentren denBrustkrebs bekämpfen - einen transparenten Qualitätsvergleich gibt es nicht. Das sei bisher nicht vorgesehen, weil die Qualitätsuntersuchungen von den Kliniken selbst finanziert würden und somit nicht für einen flächendeckenden Vergleich bestimmt seien, so Prof. Holger Pfaff von der Uni Köln.

Immerhin: In einer nicht repräsentativen Umfrage beurteilten die Patientinnen die Versorgung in den Brustzentren deutlich besser als in anderen Kliniken. Laumann sagt aber auch: "Ich rate immer bei der Diagnose einer solch schweren Erkrankung, eine zweite Meinung einzuholen." Ein Trend zeichnet sich dabei nach dem Eindruck der Mediziner ab: Immer mehr Frauen sprechen sich gegen eine Brustamputation aus. "Die Betroffenen haben auch so große Chancen auf eine Heilung", sagte Pfaff. Gerade in den Brustzentren steige die Zahl der brusterhaltenden Eingriffe kontinuierlich.

Universitätsklinikum; Krankenhaus Gerresheim; Marien-Hospital Düsseldorf; Evangelisches Krankenhaus; Luisenkrankenhaus; Florence-Nightingale-Krankenhaus

Sana-Klinikum Remscheid; Städtisches Klinikum Solingen; St.Josefs-Krankenhaus Hilden; St.Josefs-Krankenhaus Haan; Bethesda Krankenhaus Wuppertal; Kliniken St.Antonius Wuppertal

Klinikum Krefeld; Johanna-Etienne-Krankenhaus Neuss; Kreiskrankenhaus Grevenbroich; Lukaskrankenhaus Neuss; Ev.Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach; Kliniken Maria-Hilf Mönchengladbach

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