Manila. Schwere Unwetter haben auf den Philippinen mindestens 26 Menschenleben gefordert. Die Luftwaffe war am Donnerstag im Einsatz, um 40 Menschen in zwei abgelegenen Dörfern zu helfen, die seit einer Woche von der Außenwelt abgeschnitten waren. Erdrutsche hatten den Zugang zu den Dörfern bei St. Bernard in der Provinz Southern Leyte versperrt.

Dabei waren mehrere Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Bürgermeister Rico Rentuza brauchten vor allem Kinder und ältere Menschen dringend Hilfe. In St Bernard kamen bei Erdrutschen 2006 mehr als 1000 Menschen ums Leben. Das Unwettergebiet erstreckt sich über 20 Provinzen im Osten und Süden des Inselstaates.

Die Armee war mit Hubschraubern und Booten im Einsatz, um Nahrungsmittel und Medikamente zu verteilen. Nach Angaben der Behörde für Zivilverteidigung kamen seit vergangener Woche bei Überschwemmungen und Erdrutschen 26 Menschen ums Leben. Von den Unwettern seien fast eine halbe Million Menschen betroffen. 18 000 mussten in Notunterkünfte flüchten.

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