Bukarest/Sofia. Der Dauerfrost in Rumänien hat in der vergangenen fünf Tagen bereits 22 Menschenleben gekostet. Das teiltedas Gesundheitsministerium in Bukarest am Montag mit Tiefsttemperaturen von minus 34,8 Grad herrschten nach Angaben der Wetterdienstes in der Nacht zum Montag bei Intorsura Buzaului in denKarpaten. Der Rekord liegt bei minus 36 Grad.

Im Nordosten Bulgarien wurde mit minus 29 Grad die tiefste Temperatur für diese Region seit 50 Jahren verzeichnet. In dem Balkanland forderte der Kälteeinbruchseit Samstag drei Todesopfer, wie Medien am Montag berichteten.Meteorologen warnten, sogar das Wasser in der Schwarzmeerbucht beiWarna könne erstmals seit dem Winter 1942/43 wieder gefrieren.

In Rumänien hatten die Behörden die Krankenhäuser angewiesen, Obdachlose vorübergehend aufzunehmen. Am Montagmorgen entgleiste in der siebenbürgischen Region Covansa wegen des Frosts ein Zug mit 29 Fahrgästen. Verletzt wurde niemand. Hier hatten Tiefsttemperaturen von minus 34,4 Grad geherrscht. Der extreme Frost soll noch bis Mittwoch andauern.

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