Bukarest. Rumänische Sonderermittler haben am Donnerstag 150 Kilo Kokain entdeckt. Das Rauschgift war in einer Lagerhalle im nordwestrumänischen Dorf Sapanta versteckt. Die Drogen waren in einem Container per Schiff aus Bolivien zunächst im rumänischen Schwarzmeer-Hafen Constanta angekommen.

Von dort aus hätten die Polizisten den Weitertransport des verdächtigen Containers weiterverfolgt, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Vier Verdächtige, darunter ein Rumäne mit spanischem Pass, wurden festgenommen. Offiziell handelte es sich um einen Holz-Transport aus Bolivien.

Für Rumänien-Kenner wirkt diese Tarnung auf den ersten Blick verdächtig, denn der Zielort Sapanta liegt in einer waldreichen Bauerngegend, berühmt für ihr Holzschnitzer-Kunsthandwerk.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer