Bielefeld. Weil sie 108 mal auf einen 24-jährigen Mann eingestochen und ihn anschließend ertränkt haben sollen, müssen sich zwei Männer seit Freitag wegen Mordes vor dem Bielefelder Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40-Jährigen aus Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) und dem 24 Jahre alten Bielefelder vor, den Mann nach einem Saufgelage nebst Drogenkonsum misshandelt und dann gemeinschaftlich auf ihn eingestochen zu haben. Das Mordopfer wurde im September 2008 in einem Bielefelder Weiher gefunden. Tatmotiv war laut Anklage, dass sich der Getötete bei der Drogenbeschaffung als unzuverlässig erwiesen hatte.  

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