China Mobile - Apple
Apple und der weltgrößte Mobilfunkanbieter, China Mobile, sollen sich auf einen Vertrag geeinigt haben. Foto: Adrian Bradshaw

Apple und der weltgrößte Mobilfunkanbieter, China Mobile, sollen sich auf einen Vertrag geeinigt haben. Foto: Adrian Bradshaw

dpa

Apple und der weltgrößte Mobilfunkanbieter, China Mobile, sollen sich auf einen Vertrag geeinigt haben. Foto: Adrian Bradshaw

New York (dpa) - Apple hat laut einem Zeitungsbericht seine iPhones nach langen Verhandlungen beim weltgrößten Mobilfunk-Anbieter China Mobile untergebracht. Ein Vertrag sei unterzeichnet, der Verkauf solle noch Mitte Dezember beginnen, berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Apple-Aktie schoss nach dem Bericht auf ein Jahreshoch bei 575 Dollar.

China Mobile mit seinen rund 700 Millionen Kunden war einer der letzten großen Mobilfunk-Anbieter ohne iPhone im Angebot. Da der chinesische Konzern einen eigenen Standard im 3G-Datennetz verwendet, konnte das iPhone dort nicht funken. Mit dem Aufbau von Netzen der vierten Mobilfunk-Generation LTE fällt diese Hürde weg.

Der Deal dürfte Apple einen kräftigen Schub in dem bereits weltgrößten Mobilfunk-Markt China geben. Dort machen international kaum bekannte einheimische Smartphone-Anbieter mit ihren günstigen Geräten den großen Teil des Geschäfts aus. Die weltweite Nummer eins Samsung ist laut Marktforschern auch der größte Smartphone-Verkäufer in China, gefolgt vom PC-Konzern Lenovo. Die Netzausrüster ZTE und Huawei sind mit ihren Handys ebenfalls sehr stark.

Allerdings konnte auch Apple mit seinen teureren Geräten in China punkten. So wurden im vergangenen Jahr beim Start des iPhone 5 in China am ersten Wochenende über zwei Millionen Geräte verkauft. Bei der Markteinführung neuer iPhone-Modelle kann man sie nur nach Online-Vorbestellung in den Läden abholen, nachdem es zuvor Krawalle vor einigen Geschäften gegeben hatte. Das Geschäft in China macht inzwischen über 15 Prozent der Apple-Umsätze aus.

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