Hannover (dpa/tmn) - Wenn das Internet mal wieder nicht will: Lahmt das heimische WLAN, kann das Ändern des am Router voreingestellten Funkkanals Abhilfe schaffen.

Um die beste Einstellung zu finden, sollte man auf seinem Rechner zunächst eine WLAN-Scanner-Software installieren, um herauszufinden, wer in der Nachbarschaft auf welchem der 13 möglichen Kanäle funkt, rät die Zeitschrift «c't». Für das eigene WLAN ist ein Kanal ideal, in dessen Nähe (zwei Kanäle darüber oder darunter) möglichst wenige und möglichst schwach empfangbare Nachbarnetze arbeiten.

Ist der Kanal gefunden, muss er nur noch im Menü des Routers oder der WLAN-Basisstation eingestellt werden, das meist einfach über den Browser aufgerufen wird. Die Automatik des Routers findet den optimalen Kanal den Angaben zufolge in der Regel nicht. Denn sie kann nur die Situation am Standort des Gerätes beurteilen.

Wenn sich die WLAN-Netze besonders stark überschneiden und stören, und auch die Kanalumschaltung keine Abhilfe schafft, gibt es oft auch noch die Möglichkeit, im Router-Menü vom 2,4-Gigahertz- auf das 5-Gigahertz-Band umzuschalten. Das hat zwar eine geringere Reichweite, ist aber bei großen Störungen im anderen Band vielleicht die einzige Möglichkeit, einen stabilen Fluss großer Datenmengen herzustellen wie er zum Beispiel beim Streamen von Filmen notwendig ist.

In jedem Fall lohnt es sich, mit der Stellung der Router-Antennen zu experimentieren. Etwas Drehen und Versetzen könne die Datenrate verbessern, so die Zeitschrift.

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