«wiki-watch.org»
Auch die englischsprachige Version des Online-Nachschlagewerks wird fortan von Wiki-Watch näher betrachtet.

Auch die englischsprachige Version des Online-Nachschlagewerks wird fortan von Wiki-Watch näher betrachtet.

«wiki-watch.org»/dpa

Auch die englischsprachige Version des Online-Nachschlagewerks wird fortan von Wiki-Watch näher betrachtet.

Berlin (dpa) - Pünktlich zum zehnten Geburtstag des digitalen Nachschlagewerks Wikipedia hat das Projekt Wiki-Watch seine Qualitätskontrolle auf die englischsprachige Ausgabe der Online-Enzyklopädie erweitert.

«Den Millionen von Wikipedia-Nutzern bieten wir damit einen näheren Blick auf dieses faszinierende System, wie gut die Artikel bearbeitet wurden und von wem», erklärte Wolfgang Stock vom Wiki-Watch-Projekt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Analog zu «wiki-watch.de» für die deutschsprachige Wikipedia gibt auch «wiki-watch.org» für das englische Nachschlagewerk Informationen zur Entstehung eines Artikels. Wird zum Beispiel der Artikel über Barack Obama aufgerufen, erfährt man, dass 4425 Autoren daran mitgearbeitet haben und dass der Artikel mehr als 15 000 Mal geändert wurde.

Wiki-Watch ist im Oktober 2010 online gegangen. Die Web-Site ermöglicht die Suche nach einem beliebigen Lexikonartikel und bewertet diesen mit bis zu sechs Sternen. Als unsicher eingestufte Informationen werden farbig markiert.

Der Branchenverband Bitkom veröffentlichte am Donnerstag (13. Januar) die Ergebnisse einer Umfrage, wonach 93 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland die Wikipedia kennen. Bei der Befragung von rund 1000 Personen durch das Institut Forsa gaben 53 Prozent an, die Website hin und wieder zu nutzen. Und 24 Prozent erklärten, dass die Wikipedia für sie der erste Anlaufpunkt bei Recherchen im Netz sei. «Wikipedia ist damit die meistgenutzte Enzyklopädie aller Zeiten», erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

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